Umzugsfirma in Berlin: worauf Sie achten sollten
In Berlin gibt es mehrere hundert Betriebe, die Umzüge anbieten. Ein Teil davon besteht aus einem Transporter und wechselnden Aushilfen. Weil Sie das von außen kaum unterscheiden können, hier die Punkte, an denen sich Spreu und Weizen tatsächlich trennen lassen.
Fünf Prüfpunkte vor der Beauftragung
- Ladungsfähige Anschrift. Im Impressum muss eine echte Adresse stehen, keine reine Handynummer. Wer keine Betriebsstätte angibt, ist im Schadensfall schwer zu greifen.
- Schriftliches Angebot. Eine mündliche Zusage ist kein Angebot. Verlangen Sie eine Aufstellung mit Teamgröße, Fahrzeug, Zeitrahmen und allen Zusatzposten.
- Besichtigung. Wer eine 3-Zimmer-Wohnung am Telefon kalkuliert, ohne Fragen zu Etage, Aufzug und Kellermenge zu stellen, rät. Geraten wird am Umzugstag korrigiert, zu Ihren Lasten.
- Versicherung. Fragen Sie nach, in welchem Umfang Ihr Hausrat abgesichert ist und was bei wertvollen Einzelstücken gilt. Eine klare Antwort ist ein gutes Zeichen.
- Bewertungen mit Substanz. Interessant sind Rezensionen, die einen konkreten Ablauf beschreiben. Zwanzig Bewertungen mit nur fünf Sternen und ohne Text sagen wenig aus.
Die typischen versteckten Kosten
Wenn ein Angebot auffällig günstig ist, steckt der Rest meist in Positionen, die erst später auftauchen: Etagengeld pro Stockwerk, Tragegeld ab einer bestimmten Entfernung zum Fahrzeug, Kilometerpauschalen innerhalb der Stadt, Zuschläge für schwere Möbel, Verpackungsmaterial nach Verbrauch, Anfahrtspauschale und Wartezeit. Fragen Sie gezielt nach diesen sieben Punkten. Ein sauber kalkulierender Betrieb kann sie alle sofort beantworten.
Wie wir es handhaben
Wir besichtigen kostenlos, kalkulieren daraus einen Festpreis und schreiben ihn auf. Anfahrt innerhalb Berlins, Fahrzeug, Kraftstoff, Ab- und Aufbau der Standardmöbel und Schutzmaterial sind enthalten. Etagengeld und Tragegeld gibt es bei uns nicht. Was extra kostet, steht als eigener Posten im Angebot, damit Sie es streichen können, wenn Sie es selbst übernehmen wollen. Die komplette Übersicht finden Sie auf unserer Preisseite.
Fragen zur Auswahl einer Umzugsfirma
Woran erkenne ich eine unseriöse Umzugsfirma?
An drei Dingen: Es gibt kein schriftliches Angebot, sondern nur eine Zahl am Telefon. Es fehlt eine ladungsfähige Anschrift im Impressum. Und der Preis liegt weit unter allen anderen Angeboten. Wenn zwei davon zutreffen, lassen Sie die Finger davon.
Wie viele Angebote sollte ich einholen?
Zwei bis drei reichen. Mehr macht die Entscheidung nur unübersichtlicher, weil Sie Äpfel mit Birnen vergleichen, sobald jede Firma anders kalkuliert. Achten Sie eher darauf, dass alle Angebote denselben Leistungsumfang abbilden.
Was muss in einem guten Umzugsangebot stehen?
Beide Adressen mit Etage, Teamgröße, Fahrzeugtyp, der geplante Zeitrahmen, die Abrechnungsart und eine Aufstellung der Zusatzleistungen wie Halteverbotszone, Kartons oder Montage. Außerdem muss klar sein, ob die Mehrwertsteuer enthalten ist.
Ist die billigste Umzugsfirma die richtige Wahl?
Selten. Bei sehr niedrigen Angeboten wird meist an der Teamgröße gespart, und dann dauert der Umzug länger, als kalkuliert wurde. Beim Stundenmodell zahlen Sie das direkt, bei einer Pauschale wird nachverhandelt. Vergleichen Sie den Preis pro Leistung, nicht die Endsumme.
Angebot zum Vergleichen anfordern
Sie bekommen von uns eine Aufstellung, die Sie Position für Position mit anderen Angeboten vergleichen können.