Kubikmeterweise unterstellen, statt doppelt Miete zahlen
Einlagerung für Ihren Hausrat
Auszug und Einzug fallen fast nie auf denselben Tag. Die übliche Notlösung heißt dann: ein paar Kisten zu den Eltern, die Couch zum Nachbarn, der Rest in den eigenen Keller. Wir machen daraus einen Vorgang. Wir holen ab, stellen Ihren Hausrat als geschlossene Einheit trocken und verschlossen unter und fahren ihn an die neue Adresse, sobald dort Platz ist.
- Abgerechnet je Kubikmeter und Monat, ab 11 Euro
- Abholen, Lagern und Zustellen bleiben in einer Hand
- Monatsweise Abrechnung, vierzehn Tage Kündigungsfrist
- Zugriff auf Ihre Einheit nach kurzer Anmeldung
Beratung und Besichtigung kosten nichts. Sie erhalten einen Festpreis, bevor Sie zusagen.
Wann Einlagerung sinnvoll ist
- Der Einzugstermin liegt Wochen hinter dem Auszugstermin
- Sanierung, Estrich oder Parkett brauchen die Räume leer
- Sie ziehen vorübergehend ins Ausland und wollen nicht alles verkaufen
- Nach einer Wohnungsauflösung soll ein Teil erhalten bleiben, bis die Familie entschieden hat
- Ein Betrieb verkleinert Flächen und braucht Platz für Akten oder Ausstattung
Was die Einlagerung kostet
| Lagerplatz in der Sammelhalle | ab 11 € pro Kubikmeter und Monat |
| Abholen und Einlagern, einmalige Pauschale | ab 149 € |
| Auslagern und Zustellen im Stadtgebiet | ab 139 € |
Der Preis richtet sich nach dem tatsächlich belegten Volumen, nicht nach einer pauschalen Boxgröße. Wer Schränke demontiert einlagert und Kartons statt loser Kisten nutzt, zahlt spürbar weniger, weil sich alles dichter stapeln lässt.
So läuft es ab
Wir schätzen bei der Besichtigung das Volumen und nennen Ihnen die Monatsrate. Am Abholtag verpacken und verladen wir, jedes Stück kommt auf eine Inventarliste. Im Lager wird Ihr Gut als geschlossene Einheit gestapelt und gegen Staub abgedeckt, Polstermöbel bekommen zusätzlich Folie. Wenn Sie ausgelagert haben wollen, genügt eine Nachricht mit dem Wunschtermin, wir liefern an die neue Adresse und stellen auf.
Trocken, verschlossen, versichert
Unsere Flächen liegen in festen, trockenen Hallen. Container auf einem Hof, in denen sich im Sommer die Hitze und im Winter das Kondenswasser sammelt, kommen für Möbel nicht infrage. Der Zugang ist gesichert, und Ihre Sachen stehen als abgegrenzte Einheit, nicht lose zwischen fremdem Hausrat verteilt. Über die ganze Lagerzeit läuft der Versicherungsschutz im gesetzlichen Umfang, für einzelne Wertstücke erweiterbar.
Eine Beispielrechnung über vier Monate
Eine Zweizimmerwohnung mit demontierten Schränken belegt etwa 15 Kubikmeter. Bei 11 Euro je Kubikmeter sind das 165 Euro im Monat, über vier Monate also 660 Euro. Dazu kommen 149 Euro für Abholung und Einlagerung sowie 139 Euro für die spätere Zustellung in Berlin. Unter dem Strich stehen 948 Euro für die gesamte Zwischenzeit.
Vergleichen Sie diesen Betrag mit der Alternative, die alte Wohnung vier Monate länger zu halten. In Steglitz liegt eine Zweizimmerwohnung samt Nebenkosten deutlich darüber, und Sie tragen zusätzlich das Risiko der Doppelmiete. Umgekehrt gilt: Wer nur drei Wochen überbrücken muss, fährt oft besser damit, die Möbel im Fahrzeug stehen zu lassen oder den Einzugstermin zu verschieben.
Wann sich Einlagerung nicht rechnet
Ab etwa 18 Monaten kippt die Rechnung. 15 Kubikmeter kosten in dieser Zeit rund 2.970 Euro, und das ist bei einer Einrichtung aus dem Möbelhaus mehr als der Neupreis. Sinnvoll bleibt die lange Lagerung deshalb nur bei Stücken mit echtem Wert oder mit Bezug zur Familie, etwa Massivholzmöbeln, Instrumenten oder einem vollständigen Nachlass, über den noch nicht entschieden ist.
Nicht eingelagert werden sollten außerdem Dinge, die Sie in der Zwischenzeit brauchen. Alles, was Sie im Lager wieder herausholen lassen, verursacht einen zusätzlichen Termin und eine zusätzliche Anfahrt. Packen Sie Werkzeug, Winterkleidung und Unterlagen deshalb getrennt und nehmen Sie diese Kisten mit.
Was die Monatsrate bewegt
Berechnet wird der Raum, den Ihr Gut im Lager tatsächlich einnimmt. Wie dicht sich stapeln lässt, haben Sie zu einem guten Teil selbst in der Hand.
Senkt den Preis
- Hohlräume füllen: Bettwäsche in Schubladen, Kleidung in Waschmaschine und Schrankfächern
- Bücher und Werkzeug in kleine Kartons, große reißen unter dem Gewicht und tragen keine Last
- Vorher verkaufen oder verschenken, was in der neuen Wohnung ohnehin keinen Platz findet
- Ein festes Auslagerungsdatum, weil sich der Platz dann gezielt weiterverplanen lässt
- Alles in einer Fuhre anliefern statt in mehreren Etappen
Treibt den Preis
- Sperrige Einzelstücke wie Eckcouch, Vitrine oder Aquarium, die nichts über sich vertragen
- Empfindliche Oberflächen, die einen Verschlag brauchen statt nur eine Decke
- Mehrfacher Zugriff während der Lagerzeit, jedes Freistellen kostet Handling
- Nachträgliche Zuladung einzelner Stücke, für die der Stapel wieder geöffnet werden muss
- Sehr kurzfristige Auslagerung, für die ein Fahrzeug aus der Tagesplanung genommen wird
Faustregel: Ein Nachmittag Arbeit an Verpackung und Aufteilung spart bei sechs Monaten Lagerzeit schnell zwei Monatsraten. Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, an welcher Stelle sich dieser Aufwand bei Ihnen tatsächlich auszahlt.
Checkliste vor der Einlagerung
Möbel überstehen Monate im Lager problemlos, solange sie trocken und sauber eingelagert werden. Diese Punkte gehen erfahrungsgemäß unter.
2 Wochen vor der Abholung
- Waschmaschine und Geschirrspüler abpumpen und offen trocknen lassen
- Kühl- und Gefriergerät abtauen, auswischen und mindestens 24 Stunden lüften
- Polstermöbel absaugen, Textilien trocken und ohne Fleckenreste einpacken
- Liste anlegen, was ins Lager geht und was mit in die Zwischenunterkunft kommt
- Wertvolle Einzelstücke benennen, damit die Deckung vorher angepasst werden kann
Am Abholtag
- Schrauben und Beschläge je Möbelstück beutelweise am Teil befestigen
- Kartons durchnummerieren und den Inhalt stichwortartig auf den Deckel schreiben
- Elektrogeräte mit Kabel bündeln, Fernbedienungen dazulegen
- Inventarliste gemeinsam mit dem Team durchgehen und gegenzeichnen
- Gefahrstoffe, Lebensmittel und Pflanzen aussortieren, sie bleiben draußen
Während der Lagerzeit
- Neue Adresse und Bankverbindung melden, damit die Rechnung ankommt
- Kündigung spätestens 14 Tage vor dem gewünschten Ende schicken
- Zugriffstermine ein bis zwei Werktage vorher anmelden
- Vor der Auslagerung prüfen, ob am Zielort eine Halteverbotszone nötig ist
- Aufbautermin und Stellplatz der Möbel vorher festlegen
Lagerbegriffe kurz erklärt
Angebote für Lagerraum sind schwer zu vergleichen, weil dieselben Wörter Unterschiedliches meinen. Fünf Klarstellungen.
- Möbellagerung
- Ihr Gut wird von uns abgeholt, verpackt, gestapelt und im Lager als geschlossene Einheit abgestellt. Sie zahlen den belegten Raum und haben keinen eigenen Schlüssel.
- Selfstorage
- Ein gemieteter Raum mit eigenem Schloss und Zutritt rund um die Uhr, aber ohne Transport und ohne Handling. Abgerechnet wird die Boxgröße, auch wenn nur die Hälfte belegt ist. Das ist ein anderes Modell als unseres.
- Wertdeklaration
- Die Angabe des Werts einzelner Stücke vor der Einlagerung. Ohne sie richtet sich die Haftung nach dem Volumen, was bei einem antiken Sekretär oder einem Instrument selten ausreicht.
- Ein- und Auslagerungspauschale
- Der einmalige Betrag für Abholung, Verpacken und Einstapeln beziehungsweise für Herausholen und Zustellen. Er fällt unabhängig von der Lagerdauer an und macht kurze Lagerzeiten anteilig teurer.
- Kubikmeter gestapelt
- Gemessen wird das Volumen im gestapelten Zustand, nicht das lose Volumen in Ihrer Wohnung. Deshalb liegt der Lagerwert regelmäßig unter dem Transportvolumen, das beim Umzug angesetzt wird.
Fragen zur Einlagerung
Wie viel Lagerfläche brauche ich?
Gerechnet wird in Kubikmetern, nicht in Quadratmetern. Für ein eingerichtetes Zimmer setzen wir vier bis sechs an, für zwei Zimmer zwölf bis achtzehn. Zerlegte Schränke drücken den Wert deutlich, häufig um ein Viertel, weil sich Bretter flach stapeln lassen und Hohlräume wegfallen. Den genauen Bedarf nehmen wir bei der Besichtigung auf.
Wie lange kann ich einlagern?
Ein Monat ist die kürzeste Buchung, ein Maximum gibt es nicht. Die Abrechnung läuft monatsweise, kündigen können Sie mit vierzehn Tagen Frist. Wird die neue Wohnung nach acht Wochen doch frei, zahlen Sie also keine sechs Monate.
Habe ich Zugriff, solange die Sachen eingelagert sind?
Ja, allerdings mit Anmeldung. Ein bis zwei Werktage Vorlauf genügen, dann räumen wir Ihre Einheit frei zugänglich. Ein Selbstbedienungslager, in das Sie nachts mit eigenem Schlüssel spazieren, sind wir bewusst nicht; dafür übernehmen wir Transport, Verpackung und das Stapeln.
Sind meine Möbel während der Lagerung versichert?
Ja, im gesetzlich vorgesehenen Umfang, der sich am Volumen bemisst. Für hochwertige Einzelstücke lässt sich die Deckung erweitern. Sprechen Sie uns darauf an, bevor eingelagert wird, nachträglich ist es schwieriger.
Was darf nicht eingelagert werden?
Draußen bleiben müssen Lebensmittel, Pflanzen und Tiere, dazu Gefahrgut wie Kraftstoff, Farben oder Gasflaschen und alles, was Feuchtigkeit anzieht oder Geruch abgibt. Kühlschrank und Waschmaschine bitte vorher abtauen, ausspülen und trocknen lassen.
Lagerbedarf schätzen lassen
Sagen Sie uns, was eingelagert werden soll und für wie lange. Wir schätzen das Volumen und nennen Ihnen die monatliche Rate.