Sitz in Steglitz, im Einsatz zwischen Wannsee und Marzahn
Umzugsunternehmen Berlin Steglitz

Schwere Einzelstücke

Schwertransport in Berlin

Manche Stücke lassen sich nicht zu zweit tragen. Für Tresore, Maschinen und Großgeräte brauchen Sie Ausrüstung, ausreichend Personal und jemanden, der vorher prüft, ob der Weg überhaupt trägt. Genau das machen wir.

  • Schwerlastroller, Hebekissen, Rampen und A-Böcke
  • Vorab Prüfung von Tragweg, Türbreiten und Untergrund
  • Möbellift, wenn über das Fenster gearbeitet werden muss
  • Ausrichten und Positionieren am Zielort

Beratung und Besichtigung kosten nichts. Sie erhalten einen Festpreis, bevor Sie zusagen.

Schwere Maschine wird auf einem Schwerlastroller durch eine Halle bewegt

Was wir regelmäßig bewegen

Tresore und Panzerschränke

Ab 300 Kilogramm arbeiten wir mit Schwerlastrollern und Hebekissen. Über Treppen nur mit Rutschsicherung und mindestens vier Personen.

Werkstatt- und Praxismaschinen

Drehbänke, Kompressoren, Behandlungsstühle und Röntgengeräte. Empfindliche Technik wird vorher gesichert, damit nichts verstellt wird.

Steinplatten und Arbeitsflächen

Naturstein bricht bei falscher Lage. Wir transportieren solche Platten hochkant im A-Bock, niemals liegend.

Großgeräte und Kopiersysteme

Produktionsdrucker, Plotter und Serverschränke fahren auf Rollen, gesichert gegen Kippen, und werden am Zielort ausgerichtet.

Die Vorbesichtigung ist hier Pflicht

Bei normalen Umzügen können wir im Zweifel improvisieren. Bei Schwertransporten geht das nicht. Wir sehen uns vorher an, wie breit die Türen sind, wie eng die Wendung im Treppenhaus ausfällt, welche Traglast der Aufzug hat und ob der Untergrund vor dem Haus das Gewicht auf kleiner Fläche aushält. Aus diesen Werten ergibt sich, ob getragen, gerollt oder über den Möbellift gearbeitet wird.

Wenn dabei herauskommt, dass ein Kran nötig ist, sagen wir Ihnen das und nennen einen Betrieb, der das macht. Ein Versuch, der schiefgeht, ist für alle Beteiligten teurer als eine ehrliche Absage.

Sicherheit und Haftung

Schwere Stücke werden gegen Kippen gesichert, nicht nur gegen Verrutschen. Im Fahrzeug arbeiten wir mit Zurrgurten an mehreren Punkten und Antirutschmatten. Für Transportschäden gilt der gesetzliche Versicherungsumfang, bei besonders wertvollen Maschinen sprechen wir vorher über eine erweiterte Deckung. Passt Ihr Stück eher in die Kategorie normales Mobiliar, ist der Möbeltransport die richtige Seite.

Was ein Schwertransport kostet

Abgerechnet wird nach Zeit und Teamstärke. Für schwere Stücke planen wir in der Regel mit vier Personen und dem 7,5-Tonner, das sind 98 € je Stunde inklusive Fahrzeug und Ausrüstung. Ein Tresor mit 450 Kilogramm aus dem Hochparterre in ein Erdgeschoss, beide Adressen mit befahrbarer Zufahrt, ist mit drei Stunden realistisch kalkuliert und liegt damit bei rund 297 Euro. Kommen sechs Stufen und eine enge Wendung dazu, werden es schnell vier Stunden.

Reicht das Treppenhaus nicht aus, kommt der Möbellift mit 235 Euro je Halbtag hinzu. Er lohnt sich, sobald mehrere schwere Teile denselben Weg nehmen müssen, denn die Aufbauzeit fällt nur einmal an. Für ein einzelnes Stück im ersten Stock ist er dagegen selten wirtschaftlich, dann arbeiten wir lieber mit Rampe und Rollen. Kosten für eine gesperrte Fläche vor dem Haus rechnen wir separat, eine Halteverbotszone schlägt mit 87 Euro je Adresse zu Buche.

Was wir vor dem Angebot wissen müssen

Vier Angaben entscheiden über die gesamte Planung: Gewicht laut Typenschild oder Datenblatt, Maße in Höhe, Breite und Tiefe, der Aufstellort mit Etage und die Frage, ob das Stück auf einer Palette oder auf eigenen Füßen steht. Bei Maschinen kommt hinzu, ob Betriebsstoffe enthalten sind. Öl, Kühlmittel und Späne gehören vor dem Transport heraus, sonst läuft im Fahrzeug aus, was in der Werkstatt niemand vermisst hätte.

Wo möglich, schicken Sie uns das Datenblatt des Herstellers. Darin stehen Schwerpunkt, Anschlagpunkte und zulässige Neigung, und genau diese drei Angaben bestimmen, ob ein Stück gekippt oder ausschließlich aufrecht bewegt werden darf. Fehlt das Blatt, gehen wir vom ungünstigsten Fall aus, und das bedeutet mehr Personal.

Planung mit Vorlauf

Schwere Stücke lassen sich nicht spontan bewegen. Diese Fristen betreffen Genehmigungen, Gerät und die Vorbereitung des Transportguts.

  1. 3 Wochen

    Besichtigung vor Ort mit Vermessung des gesamten Wegs

    Erst danach steht fest, ob getragen, gerollt oder gehoben wird. Aus dieser Entscheidung ergeben sich Teamstärke, Gerät und Preis.

  2. 2 Wochen

    Statische Freigabe einholen, wenn schwere Stücke in oberen Etagen abgestellt werden

    Hausverwaltung oder Statiker müssen bestätigen, dass die Decke die Punktlast trägt. Ohne diese Bestätigung stellen wir nichts ab.

  3. 2 Wochen

    Halteverbotszone und, falls nötig, Standfläche für den Möbellift beantragen

    Der Lift braucht eine ebene Aufstellfläche von etwa sechs Metern Länge. Parkende Autos an dieser Stelle machen den gesamten Termin unmöglich.

  4. 1 Woche

    Aufzugstraglast prüfen und Nutzung anmelden

    Ein üblicher Personenaufzug trägt 630 Kilogramm, ein Lastenaufzug deutlich mehr. Die Angabe steht auf dem Schild in der Kabine und entscheidet über den Weg.

  5. 3 Werktage

    Maschine transportbereit machen

    Betriebsstoffe ablassen, bewegliche Teile fixieren, Anschlüsse von einer Fachkraft trennen lassen. Das ist Ihre Vorleistung, ohne die wir nicht laden können.

  6. Am Vortag

    Weg räumen und Untergrund prüfen

    Schwerlastroller brauchen einen festen, ebenen Boden. Kies, weiche Wiese oder lose Platten müssen mit Fahrplatten ausgelegt werden.

Was den Aufwand nach oben treibt

Beim Schwertransport zählt weniger das Gewicht selbst als die Frage, wie es an sein Ziel kommt. Zwischen einer ebenerdigen Halle und einem Altbaukeller liegen mehrere Stunden.

Senkt den Preis

  • Ebenerdiger Zugang ohne Stufen, mit befestigter Zufahrt bis vor die Tür
  • Stück steht bereits auf einer Palette oder auf Rollen und hat Anschlagpunkte
  • Türen und Durchgänge mindestens zehn Zentimeter breiter als das Transportgut
  • Vorhandener Lastenaufzug mit ausreichender Traglast und Kabinentiefe
  • Alle Betriebsstoffe entfernt und lose Teile abgenommen, bevor wir eintreffen

Treibt den Preis

  • Kellerabgänge mit Wendung, in denen weder Rollen noch Rampen einsetzbar sind
  • Weicher oder unebener Untergrund, der Fahrplatten und zusätzliche Zeit erfordert
  • Empfindliche Böden wie Parkett oder Fliesen, die vor der Punktlast geschützt werden müssen
  • Arbeiten außerhalb der üblichen Zeiten, wenn ein Betrieb tagsüber nicht stillstehen kann
  • Fehlende Unterlagen zum Gewicht, weil wir dann mit Sicherheitsreserve planen müssen

Ein Angebot ohne Besichtigung wäre bei diesen Aufträgen geraten. Deshalb nennen wir am Telefon nur eine Spanne und den Stundensatz, den Festpreis erst nach dem Ortstermin.

Fachbegriffe beim schweren Transport

Diese Ausdrücke stehen in unserem Angebot und erklären, warum ein Auftrag so und nicht anders geplant wird.

Punktlast
Das Gewicht, das auf einer kleinen Fläche steht, etwa unter einem Tresorfuß. Wohnungsdecken sind auf etwa 150 Kilogramm je Quadratmeter Verkehrslast ausgelegt. Ein 500 Kilogramm schweres Stück auf vier Füßen kann diesen Wert punktuell überschreiten, deshalb arbeiten wir mit Lastverteilplatten.
Hebekissen
Flache Luftkissen, die unter eine Last geschoben und mit Druckluft gefüllt werden. Sie heben millimetergenau und ohne Hebelwirkung, was gerade bei Maschinen wichtig ist, die nicht gekippt werden dürfen.
Schwerlastroller
Stahlrollen mit hoher Tragfähigkeit, die unter das Transportgut gesetzt werden. Auf ebenem Boden lassen sich damit mehrere hundert Kilogramm von zwei Personen bewegen, auf Stufen sind sie nutzlos.
Anschlagpunkt
Vom Hersteller vorgesehene Öse oder Bohrung zum Anheben. Wer an anderer Stelle ansetzt, verzieht Rahmen oder Gehäuse. Bei fehlenden Anschlagpunkten arbeiten wir ausschließlich hebend von unten.
Fahrplatten
Kunststoff- oder Stahlplatten, die auf weichem Untergrund ausgelegt werden, damit Rollen nicht einsinken. Sie kommen bei Hofdurchfahrten, Kiesflächen und Rasen zum Einsatz und werden von uns mitgebracht.

Fragen zum Schwertransport

Bis zu welchem Gewicht transportieren Sie?

Einzelstücke bis etwa 600 Kilogramm bewegen wir mit Schwerlastrollern, Hebekissen und Rampen. Darüber wird es ein Fall für einen Spezialbetrieb mit Kran, und dann sagen wir das offen, statt es zu versuchen.

Prüfen Sie vorher, ob die Decke das aushält?

Bei sehr schweren Stücken in Altbauten ist das ein echtes Thema, gerade bei Tresoren in oberen Etagen. Wir weisen darauf hin und bitten Sie, im Zweifel die Hausverwaltung oder einen Statiker einzubeziehen. Ohne diese Klärung stellen wir nichts ab.

Können Sie Werkstattmaschinen anschließen?

Wir transportieren, positionieren und richten aus. Den elektrischen Anschluss und die Inbetriebnahme sollte Ihr Elektriker oder der Maschinenhersteller übernehmen, schon aus Gewährleistungsgründen.

Schwertransport prüfen lassen

Schicken Sie uns Maße, Gewicht und Fotos vom Weg. Wir sagen Ihnen, ob und wie es geht, und was es kostet.