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Umzugsunternehmen Berlin Steglitz

Betriebsverlagerung

Firmenumzug in Berlin

Ein Betrieb zieht nicht um, er wird verlagert. Wir planen den Ablauf so, dass Ihre Leute freitags Feierabend machen und montags am neuen Schreibtisch sitzen, ohne dass dazwischen Arbeitszeit verloren geht.

  • Umzug am Wochenende oder nachts, ohne Zuschlag am Samstag
  • Umzugsmatrix mit nummerierten Arbeitsplätzen
  • Aktentransport in verschließbaren Behältern
  • Entsorgung von Altmobiliar und Technik inklusive

Beratung und Besichtigung kosten nichts. Sie erhalten einen Festpreis, bevor Sie zusagen.

Verpackte Büroausstattung und Rollcontainer vor einem Firmenumzug in Berlin

So läuft die Verlagerung ab

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Bestandsaufnahme

Wir zählen Arbeitsplätze, Schränke, Technik und Lager und halten fest, was mitkommt, was ersetzt und was entsorgt wird.

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Umzugsmatrix

Jeder Arbeitsplatz bekommt eine Nummer, jeder Raum am neuen Standort ebenfalls. So weiß das Team ohne Rückfrage, wohin welcher Karton gehört.

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Zeitfenster

Wir legen fest, was am Freitag abgebaut, was über Nacht transportiert und was bis Montagfrüh stehen muss.

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Umsetzung

Abbau, Transport, Aufbau und Entsorgung des Altbestands. Ein Ansprechpartner bleibt während der gesamten Zeit erreichbar.

Was einen Firmenumzug teuer macht

Nicht die Zahl der Schreibtische, sondern die Stillstandszeit. Jeder Tag, an dem nicht gearbeitet werden kann, kostet ein Vielfaches der Umzugsrechnung. Deshalb liegt der Schwerpunkt unserer Planung auf dem Zeitfenster: Was kann vorbereitet werden, während der Betrieb läuft, was muss zwingend in die umzugsfreie Zeit, und was lässt sich parallelisieren, indem wir mit zwei Fahrzeugen arbeiten.

Der zweite Kostentreiber sind unklare Zuständigkeiten. Wenn am Umzugstag niemand entscheiden kann, ob der alte Aktenschrank mitkommt, steht ein Team herum. Wir legen deshalb vorher fest, wer aus Ihrem Haus Ansprechpartner ist und welche Entscheidungen bereits getroffen sein müssen.

Für welche Betriebe wir arbeiten

Der typische Auftrag liegt zwischen fünf und achtzig Arbeitsplätzen: Agenturen, Kanzleien, Arztpraxen, Handwerksbetriebe, Vereine und Filialen. Praxen und Kanzleien haben besondere Anforderungen an Aktensicherheit, Handwerksbetriebe an Werkstattmaschinen und Lagerregale. Beides deckt unser Schwertransport mit ab.

Wenn Ihr Umzug nur die Büroetage betrifft und keine Produktion oder Werkstatt umfasst, finden Sie die Details auf der Seite zum Büroumzug.

Wo der Firmenumzug über den Büroumzug hinausgeht

Beim Büroumzug endet der Auftrag an der letzten Schreibtischplatte. Beim Firmenumzug kommen Bereiche dazu, die eigene Regeln haben. Ein Lager wird nicht Karton für Karton geräumt, sondern palettiert: Wir nehmen den Bestand auf, sichern die Paletten mit Folie und Kantenschutz und fahren sie mit Hubwagen und Ladebordwand. Regalanlagen bauen wir ab und wieder auf, dokumentieren aber, in welchem Zustand Rahmen und Traversen waren. Eine Regalprüfung nach dem Aufbau gehört zum Sachkundigen, nicht zu uns.

In Werkstätten liegt der Aufwand bei den Maschinen. Sie müssen kalt und drucklos sein, Betriebsstoffe abgelassen, bewegliche Teile fixiert. Verankerte Maschinen lösen wir nicht selbst, das macht Ihr Instandhalter oder der Hersteller, und derselbe stellt sie am Ziel wieder auf Fundament und Niveau. Wir übernehmen das Dazwischen: aufnehmen, sichern, transportieren, absetzen. Schwere Einzelstücke laufen dabei als Schwertransport mit eigenem Hebezeug.

Nicht mitnehmen dürfen wir Gefahrstoffe in nennenswerter Menge: Lösemittel, Lacke, Säuren, Druckgasflaschen und Altöl. Solche Bestände melden Sie bitte früh, dann klären wir, was über einen Entsorger läuft und was Sie in Eigenregie fahren. Kleinmengen aus dem normalen Werkstattbetrieb sind unproblematisch.

Etappenumzug oder Stichtag

Die erste Entscheidung im Projekt ist nicht das Datum, sondern die Form. Beim Stichtagsumzug wird alles in einem Zeitfenster verlagert, meist über ein Wochenende. Das ist die kürzeste Variante und die riskanteste, weil jede Verzögerung sofort den Montag betrifft. Beim Etappenumzug ziehen Bereiche nacheinander um, typischerweise Lager zuerst, dann Verwaltung, zuletzt der Bereich, der die Produktion aufrechterhält.

Etappen kosten mehr Fahrten und damit mehr Geld, halten den Betrieb aber arbeitsfähig. Als Faustregel: Unter 20 Beschäftigten und ohne Produktion lohnt der Stichtag, darüber oder mit laufender Fertigung fast immer die Etappe. Was für Sie passt, entscheiden wir gemeinsam bei der Besichtigung, und zwar bevor Termine an Kunden kommuniziert werden.

Ein Rechenbeispiel aus der Praxis

Ein Handwerksbetrieb mit acht Arbeitsplätzen, Werkstatt und Lager verlagert innerhalb Berlins, beide Adressen ebenerdig mit Hofzufahrt. Wir setzen an zwei Tagen ein Team mit vier Leuten und 7,5-Tonner zu 99 Euro je Stunde ein, dazu an einem Tag ein zweites Team mit drei Leuten und 3,5-Tonner zu 75 Euro je Stunde. Bei acht Stunden je Einsatztag ergibt das rund 2.184 Euro. Für die Halteverbotszonen an beiden Adressen kommen 165 Euro dazu, für die Entsorgung des Altbestands eine eigene Position.

Muss Bestand zwischengelagert werden, weil der neue Hallenboden noch aushärtet, rechnen Sie mit 11 Euro je Kubikmeter und Monat sowie 149 Euro für Abholung und Einlagerung, siehe Einlagerung. Ab etwa 30 Arbeitsplätzen oder sobald Maschinen im Spiel sind, arbeiten wir nicht mehr mit Stundensätzen, sondern legen nach der Besichtigung einen Festpreis vor. Eine Preisübersicht für kleinere Vorhaben steht auf der Seite Preise.

Haftung, Versicherung und Nachweise

Für den Transport gilt die gesetzliche Frachtführerhaftung, die sich nach dem Gewicht der Sendung richtet. Bei Betriebsinventar geht diese Rechnung selten auf: Ein Serverschrank oder eine CNC-Steuerung wiegt wenig und ist viel wert. Für solche Positionen vereinbaren wir vor dem Termin eine gesonderte Deckung, dafür brauchen wir eine Liste mit Gerät, Baujahr und Zeitwert. Reine Vermögensschäden, also entgangener Umsatz durch eine Verzögerung, sind davon nie umfasst. Wer das absichern will, braucht eine Betriebsunterbrechungsversicherung auf eigener Seite.

Auf Nachweisebene liefern wir, was Buchhaltung und Prüfer erwarten: eine Rechnung mit einzeln ausgewiesenen Positionen, Lieferscheine je Fahrt und auf Wunsch eine Übergabeliste je Bereich. Für Akten und personenbezogene Unterlagen halten wir schriftlich fest, welcher Behälter in welchen Raum gegangen ist.

Was Sie parallel erledigen müssen

  • Gewerbemietvertrag prüfen: Kündigungsfrist, Rückbaupflichten und Nachmieterregelung stehen dort und bestimmen den frühesten Termin
  • Ummeldung beim Gewerbeamt, Anschriftenänderung bei Finanzamt, Handelsregister und Kammer
  • Impressum, Briefbogen, Rechnungsvorlagen, Fahrzeugbeschriftung und Kartenprofile auf die neue Adresse ändern
  • Lieferanten und Speditionen informieren, damit Wareneingänge nicht an die alte Rampe fahren
  • Versicherungen anpassen: Inhalt, Elektronik und Betriebshaftpflicht hängen an der Betriebsstätte
  • Betriebsrat oder Belegschaft früh einbinden, weil Arbeitswege und Pausenflächen sich ändern

Was den Preis einer Betriebsverlagerung bewegt

Der größte Hebel liegt nicht beim Volumen, sondern bei der Zugänglichkeit der Flächen und beim gewählten Zeitfenster.

Senkt den Preis

  • Hofzufahrt oder Rampe an beiden Adressen, sodass mit Hubwagen und Ladebordwand gearbeitet wird
  • Lagerbestand bereits palettiert und beschriftet, statt lose im Regal
  • Ein Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis, der während des gesamten Einsatzes erreichbar ist
  • Aussortieren vor dem Umzug, damit kein Altbestand zweimal angefasst wird
  • Ein Termin im Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte März, wenn Gewerbetermine weniger gedrängt sind

Treibt den Preis

  • Maschinen, die verankert sind oder für den Transport zerlegt werden müssen
  • Regalanlagen mit Demontage, Transport und Wiederaufbau nach Plan
  • Etappenumzug über mehrere Wochenenden mit jeweils eigener Anfahrt
  • Zwischenlagerung, wenn der neue Standort noch nicht bezugsfertig ist
  • Nachtarbeit oder Sonntagseinsatz mit 25 Prozent Zuschlag
  • Enge Innenhöfe, fehlende Stellflächen und Aufzüge mit geringer Tragkraft

Für ein belastbares Angebot brauchen wir beide Adressen im Original. Fotos reichen bei Wohnungen, bei Gewerbeflächen nicht, weil Tragkraft, Deckenhöhe und Torbreite sich darauf nicht ablesen lassen.

Begriffe aus der Betriebsverlagerung

Fünf Ausdrücke, die in Angeboten und Projektplänen für Firmenumzüge auftauchen.

Stichtagsumzug
Die Verlagerung des gesamten Betriebs in einem einzigen Zeitfenster, meist von Freitagabend bis Sonntagabend. Kürzeste Gesamtdauer, aber ohne Puffer: Was nicht fertig wird, fehlt am Montag im Betrieb.
Interimslagerung
Zwischenlagerung von Inventar oder Warenbestand, wenn Auszug und Bezug zeitlich auseinanderfallen. Abgerechnet wird nach Kubikmetern und Monaten, dazu kommen Abholung und spätere Zustellung als eigene Positionen.
Inventarliste
Die vollständige Aufstellung von Möbeln, Technik, Maschinen und Regalen mit Stückzahl und Zielbereich. Sie ist die Grundlage für Angebot, Versicherung und Abnahme und wird bei der Besichtigung gemeinsam erstellt.
Traglast
Die zulässige Belastung von Aufzug, Decke oder Hofzufahrt in Kilogramm. Sie entscheidet, ob eine Maschine über den Aufzug gehen darf oder über eine Öffnung in der Fassade bewegt werden muss.
Betriebsunterbrechung
Der Zeitraum, in dem nicht produziert oder verkauft werden kann. Er ist bei fast jedem Firmenumzug der größte Kostenblock und der Grund, warum die Terminplanung wichtiger ist als der Stundensatz.

Fragen zum Firmenumzug

Können Sie am Wochenende umziehen, damit der Betrieb weiterläuft?

Ja, das ist bei Firmenumzügen sogar der Regelfall. Freitagnachmittag abbauen, samstags fahren und aufbauen, montags läuft der Betrieb an der neuen Adresse. Für Samstage nehmen wir keinen Zuschlag, Sonntagseinsätze kosten 25 Prozent mehr.

Wer übernimmt die IT?

Wir bauen Arbeitsplatzrechner, Monitore und Peripherie ab, verpacken sie nummeriert und stellen sie am neuen Platz wieder auf. Serverschränke, aktive Netzwerktechnik und die Inbetriebnahme sollte Ihre IT begleiten. Wir stimmen den Ablauf vorher mit ihr ab.

Wie läuft es mit Akten und Datenschutz?

Akten transportieren wir in verschließbaren Behältern, die pro Abteilung dokumentiert werden. Auf Wunsch unterschreibt das Team eine Vertraulichkeitserklärung. Altakten, die nicht mit umziehen, können wir zur zertifizierten Vernichtung geben.

Was kostet ein Firmenumzug?

Das lässt sich nicht pauschalisieren, weil Arbeitsplatzzahl, Technik und Zeitfenster den Aufwand bestimmen. Wir besichtigen kostenlos, erstellen eine Umzugsmatrix und kalkulieren daraus einen Festpreis. Für die Buchhaltung weisen wir alle Positionen einzeln aus.

Ziehen Sie auch Lager und Werkstatt um, nicht nur die Büroräume?

Ja, und genau das unterscheidet den Firmenumzug vom reinen Büroumzug. Wir bauen Palettenregale und Fachbodenregale ab, transportieren Lagerbestand palettiert, bewegen Werkbänke und Maschinen und stellen alles am neuen Standort wieder auf. Das elektrische Anschließen und die Abnahme von Maschinen bleiben beim jeweiligen Fachbetrieb.

Muss der Betrieb dafür komplett stillstehen?

Nein. Bei den meisten Aufträgen ziehen wir in Etappen um, zum Beispiel zuerst das Lager, dann die Verwaltung, zuletzt die Produktion. So bleibt jeweils ein Teil arbeitsfähig. Ein Umzug an einem Stichtag ist schneller, verlangt aber, dass an diesem Wochenende alles bereitsteht und niemand mehr nacharbeitet.

Was passiert, wenn der neue Standort noch nicht fertig ist?

Das ist bei Gewerbeflächen eher Regel als Ausnahme, weil Ausbau und Handwerkertermine sich verschieben. Wir lagern in solchen Fällen zwischen und liefern gestaffelt an, sobald die Flächen frei sind. Die Kosten dafür stehen im Angebot, damit Sie den Fall vorher durchrechnen können.

Angebot für Ihren Firmenumzug

Wir besichtigen den alten und den neuen Standort, erstellen eine Umzugsmatrix und nennen Ihnen einen Festpreis mit allen Positionen für die Buchhaltung.