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Bundesweit ab Berlin

Fernumzug ab Berlin

Neuer Job in Hamburg, Studium in München, Familie in Nordrhein-Westfalen: Bei Fernumzügen zählt vor allem Verlässlichkeit. Wir fahren die Strecke mit einem Team durch, ohne Ihr Gut unterwegs auf ein anderes Fahrzeug umzuladen.

  • Ein Fahrzeug, ein Team, kein Umladen unterwegs
  • Halteverbotszone auch am Zielort
  • Beiladung für kleine Mengen deutlich günstiger
  • Zwischenlagerung, wenn die neue Wohnung später frei wird

Beratung und Besichtigung kosten nichts. Sie erhalten einen Festpreis, bevor Sie zusagen.

Umzugs-LKW auf der Autobahn bei einem Fernumzug ab Berlin

Was einen Fernumzug vom Stadtumzug unterscheidet

Innerhalb Berlins kann man notfalls zweimal fahren. Auf einer Fernstrecke geht das nicht, deshalb muss die Kalkulation stimmen. Wir schätzen das Volumen bei der Besichtigung genauer als bei einem Nahumzug und wählen das Fahrzeug entsprechend. Was nicht mitkommt, muss vorher feststehen, denn ein vergessener Kellerinhalt lässt sich nicht nachliefern.

Der zweite Unterschied liegt in der Zeitplanung. Lenk- und Ruhezeiten sind gesetzlich vorgegeben, ein Fahrer darf nicht beliebig lange fahren. Für Strecken über etwa 500 Kilometer bedeutet das: Beladung am ersten Tag, Fahrt und Entladung am zweiten. Das planen wir von vornherein ein, statt es am Umzugstag zu einem Problem werden zu lassen.

Ablauf

  • Kostenlose Besichtigung, gern per Video, mit genauer Volumenschätzung
  • Festpreis inklusive Wegstrecke, Maut und Übernachtung des Teams
  • Halteverbotszonen an beiden Adressen, beantragt mit passendem Vorlauf
  • Beladung mit Ladeliste, Möbel demontiert und gesichert
  • Anlieferung im vereinbarten Fenster, Aufbau nach Ihrem Raumplan

Warum die Strecke den Ablauf bestimmt

Leipzig und Dresden liegen von Berlin aus rund 200 Kilometer entfernt, Hamburg und Hannover knapp 300, Köln und Frankfurt gut 550, München und Stuttgart um die 600. Bis etwa 300 Kilometer ist ein Tag machbar: morgens beladen, mittags fahren, nachmittags abladen. Ab 500 Kilometern geht das nicht mehr auf, weil ein Fahrer nach viereinhalb Stunden am Steuer eine Pause von 45 Minuten einlegen muss, täglich höchstens neun Stunden fahren darf und danach elf Stunden Ruhezeit braucht. Diese Zeiten sind nicht verhandelbar und werden über den Fahrtenschreiber kontrolliert.

Daraus wird eine Zwei-Tages-Tour: Beladung am ersten Tag bis zum Nachmittag, Fahrt bis zum Etappenziel, Anlieferung am Folgetag am Vormittag. Für Sie heißt das, dass die neue Wohnung schon am Abend des ersten Tages zugänglich sein sollte und dass am zweiten Tag jemand vor Ort ist. Wer beide Termine auf denselben Tag legen will, verschiebt das Problem nur: Ein Fahrer, der abends um zehn ankommt, darf nicht mehr entladen.

Was ein Fernumzug ab Berlin kostet

Der Preis besteht aus drei Teilen: dem Aufwand an der Auszugsadresse, dem Aufwand am Zielort und der Wegstrecke mit Kraftstoff, Maut und der Übernachtung des Teams. Ein Beispiel für eine Dreizimmerwohnung nach München: Beladung mit vier Helfern und einem 7,5-Tonner zu 99 Euro je Stunde dauert etwa sechs Stunden, das sind 594 Euro. Das Abladen am Folgetag geht schneller, vier Stunden ergeben 396 Euro. Dazu kommt die Halteverbotszone in Berlin mit 87 Euro. Bis hierhin sind 1.077 Euro exakt kalkulierbar, der Rest hängt an der Strecke und an der Zone in der Zielstadt.

Zwei Posten haben Sie selbst in der Hand. Kartons kosten im Kauf 2,40 Euro je Stück, dreißig Stück also 72 Euro, und wer selbst packt, spart die Arbeitszeit dafür an beiden Enden. Ebenso lohnt sich das Aussortieren vor einem Fernumzug mehr als bei jedem Stadtumzug: Jeder Kubikmeter, der nicht mitfährt, wird auf 600 Kilometern zweimal bezahlt, einmal beim Tragen und einmal im Laderaum. Die vollständige Übersicht der Sätze steht auf der Preisseite.

Die Zone am Zielort ist der unterschätzte Punkt

In Berlin kostet die Halteverbotszone 87 Euro je Adresse. In der Zielstadt gelten andere Gebühren, andere Formulare und andere Fristen, deshalb weisen wir diesen Posten im Angebot getrennt aus. Manche Kommunen genehmigen innerhalb weniger Tage, andere verlangen zwei bis drei Wochen Vorlauf und ein Aufmaß der Straße. Beauftragen Sie uns damit, sobald die neue Adresse feststeht, denn ohne freie Stellfläche kommt ein 7,5-Tonner in einer engen Altstadtstraße gar nicht erst an die Haustür.

Selbst fahren oder fahren lassen

Der Mietwagen wirkt auf den ersten Blick günstiger, bis man die Rückfahrt einrechnet. Ein Fahrzeug, das Sie in Berlin mieten, muss auch wieder nach Berlin, das sind bei München 1.200 Kilometer statt 600. Einwegmieten gibt es, sie kosten aber einen Aufschlag, und für einen 7,5-Tonner brauchen Sie den entsprechenden Führerschein. Dazu kommen Helfer, die zwei Tage Zeit haben, eine Übernachtung und das Risiko, dass ein Schaden am Fahrzeug oder am Hausrat privat zu tragen ist. Wer wenig transportiert, fährt mit der Beiladung besser als mit dem Mietwagen. Wer eine ganze Wohnung bewegt, meist mit uns.

Fehler, die auf langer Strecke teuer werden

  • Der Kellerinhalt wird bei der Besichtigung vergessen. Innerhalb Berlins fährt man noch einmal, nach Stuttgart nicht.
  • Am Zielort ist niemand da, der einweist. Ohne Ansprechpartner steht das Team vor verschlossener Tür, und die Standzeit läuft.
  • Der Aufzug im neuen Haus ist nicht reserviert. Bei einem Fernumzug entscheidet das über eine ganze Arbeitsstunde.
  • Wichtige Unterlagen und Ladegeräte wandern in einen der Kartons. Sie sind dann für zwei Tage unerreichbar.
  • Die Ummeldung wird vergessen. In Deutschland gilt eine Frist von zwei Wochen nach Einzug, und Termine beim Bürgeramt sind knapp.

Wenn die Menge klein ist

Für ein möbliertes Zimmer oder eine sparsam eingerichtete Wohnung lohnt sich kein eigenes Fahrzeug. Dann ist die Beiladung die richtige Wahl: Ihr Gut fährt auf einer ohnehin geplanten Tour mit, Sie zahlen nur Ihren Anteil und geben dafür etwas Flexibilität beim Liefertag ab.

Über die Grenze

Geht es ins Ausland, kommen Papiere, Zollfragen und in manchen Ländern Zufahrtsbeschränkungen dazu. Was dabei zu beachten ist, steht auf der Seite Internationale Umzüge.

Fristen, die nur beim Fernumzug greifen

Beim Stadtumzug lässt sich vieles kurzfristig lösen. Über 500 Kilometer hinweg nicht, weil jede Nachbesserung eine zweite Anfahrt bedeutet.

  1. 3 Monate

    Mietvertrag kündigen und Termine grob setzen

    Für Mieter gilt eine gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten. Wer sie verpasst, zahlt Doppelmiete, und die ist meist höher als der gesamte Umzug.

  2. 6 Wochen

    Besichtigung und Festpreis für die Strecke

    Fernumzüge belegen ein Fahrzeug für zwei Tage. Zum Monatswechsel sind diese Doppeltage als Erstes vergeben, danach bleiben nur Termine in der Monatsmitte.

  3. 3 Wochen

    Halteverbotszone in der Zielstadt beauftragen

    Jede Kommune hat eigene Fristen. Drei Wochen decken auch die Städte ab, die ein Aufmaß der Straße verlangen, bevor sie genehmigen.

  4. 2 Wochen

    Volumen endgültig festlegen

    Danach steht das Fahrzeug fest. Zehn Kubikmeter mehr bedeuten auf der Langstrecke nicht ein paar Minuten, sondern eine andere Fahrzeugklasse.

  5. 1 Woche

    Nachsendeauftrag und Ummeldungen vorbereiten

    Der Nachsendeauftrag braucht einige Werktage Vorlauf. Strom, Internet und Versicherungen melden Sie am besten im selben Aufwasch um.

  6. 2 Wochen danach

    Beim Bürgeramt am neuen Wohnort ummelden

    Die Frist beginnt mit dem Einzug. Mitzubringen ist die Wohnungsgeberbestätigung Ihres neuen Vermieters, ohne sie wird die Anmeldung nicht bearbeitet.

Unsere Fernrouten ab Berlin

Auf diesen Strecken sind wir regelmäßig unterwegs. Jede Seite nennt Entfernung, Fahrzeit und was am Zielort zu beachten ist.

Fragen zum Fernumzug

Wird unterwegs umgeladen?

Nein. Ihr Hausrat bleibt vom Beladen bis zum Abladen im selben Fahrzeug, gefahren von demselben Team. Umladen an einem Zwischenlager ist die häufigste Ursache für Schäden und Verluste, deshalb machen wir es nicht.

Kommt alles am selben Tag an?

Bis etwa 500 Kilometer laden wir morgens und liefern am selben Tag ab. Bei längeren Strecken wie München oder Freiburg wird am Folgetag entladen, weil die gesetzlichen Lenkzeiten das vorgeben.

Was kostet ein Fernumzug ab Berlin?

Er setzt sich aus dem Umzugsaufwand an beiden Adressen und der Wegstrecke zusammen. Eine Zweizimmerwohnung nach Leipzig oder Dresden liegt meist zwischen 1.200 und 1.800 Euro, Richtung Süddeutschland eher zwischen 1.800 und 2.800 Euro. Den genauen Betrag nennen wir nach der Besichtigung.

Brauche ich am Zielort eine Halteverbotszone?

In den meisten Großstädten ja, und die Regeln unterscheiden sich je nach Kommune. Wir kümmern uns auch um die Zone am Zielort, dafür brauchen wir etwa zwei Wochen Vorlauf, weil jede Stadt ihre eigenen Fristen hat.

Was passiert, wenn die neue Wohnung am Liefertag noch nicht frei ist?

Dann bleibt das Fahrzeug im Zweifel einen Tag beladen stehen, und das kostet Standzeit für Team und LKW. Zeichnet sich die Lücke früh ab, ist die günstigere Lösung fast immer eine Zwischenlagerung ab 11 Euro je Kubikmeter und Monat. Sagen Sie uns Bescheid, sobald der Übergabetermin wackelt, nicht erst am Beladetag.

Kann ich die Kosten eines Fernumzugs von der Steuer absetzen?

Wenn der Umzug beruflich veranlasst ist, etwa wegen eines neuen Arbeitsplatzes oder eines deutlich kürzeren Arbeitswegs, sind die Kosten Werbungskosten und in voller Höhe ansetzbar, nicht nur der Lohnanteil. Bei einem rein privaten Umzug bleibt es bei den 20 Prozent auf den Arbeitslohn als haushaltsnahe Dienstleistung. In beiden Fällen brauchen Sie eine Rechnung und eine Überweisung.

Wie viel kostet Ihr Umzug?

Schildern Sie uns kurz Wohnung, Stockwerk und Wunschtermin. Sie bekommen einen verbindlichen Festpreis, meist noch am selben Werktag.